Vier Fischprädatoren setzen den Beständen im Bezirk Rohrbach zu — Kormoran, Graureiher, Fischotter und Gänsesäger. Jeder holt sich Tag für Tag seinen Anteil, vom Jungfisch bis zur laichreifen Forelle, und für jeden gelten eigene Regeln bei Schonzeit, Kontingent und Meldung. Hier steht das Wichtigste auf einen Blick — unsere Bierdeckel führen mit einem Scan direkt zu den Details.

Unsere Bierdeckel
Wir haben die vier Prädatoren auf Bierdeckel gebracht: Foto, Name und ein QR-Code, der direkt zur jeweiligen Seite mit Schonzeiten, Kontingenten und Meldewegen führt. So liegt die wichtigste Information dort, wo Jägerinnen und Jäger ohnehin zusammensitzen — am Tisch.
Was sie dem Fischbestand kosten — und was rechtlich möglich ist. Für die Details auf die jeweilige Seite.

Holt sich bis zu 500 g Fisch am Tag — in Schwärmen von bis zu 100 Tieren entstehen in wenigen Stunden empfindliche Verluste. Bejagung von 16. August bis 31. März (mit Schalldämpfer bis 30. April) im Kontingent A; in den Naturschutzgebieten an Ranna und Donau nicht. Abschuss über JADA melden, Prämie beim Revier.
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Steht geduldig im Uferbereich und nimmt rund 350 g am Tag — vom Jungfisch bis zur laichreifen Forelle. Er unterliegt einer Schonzeit; die Oö. Federwildmanagementverordnung lässt aber befristete Ausnahmen für Vergrämung und gezielte Entnahme zu. Für eine letale Entnahme an Teichanlagen ist vorab ein Entnahmeformular bei der Landesregierung einzureichen.
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Flächendeckend an Mühl und Ranna unterwegs und einer der größten Belaster für Bachforelle und Äsche; in Teichen richtet er oft hohen Schaden an. Entnahme nur im behördlichen Fischottermanagement — Kategorie A (1. Dezember bis 31. Jänner) und C (1. Februar bis 30. November, antragspflichtig). Voraussetzung ist die Otter-Schulung beim Oö. Landesjagdverband.
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Erbeutet mit seinem Pinzettenschnabel gezielt Fische zwischen 5 und 20 cm — genau die Jungfische, von denen die natürliche Reproduktion lebt — rund 250 g am Tag. Eine Entnahme ist derzeit nicht möglich; das Revier hat einen Entnahmeantrag eingebracht. Sichtungen mit Ort, Anzahl und Datum bitte dem Revier melden.
Zur Detailseite ›Vier setzen den Fischbeständen merklich zu: der Kormoran, der Graureiher (Fischreiher), der Fischotter (Fischmarder) und der Gänsesäger. Sie kommen an Großer Mühl, Kleiner Mühl, Ranna und deren Nebengewässern vor.
Nein. Kormoran und Fischotter dürfen im Rahmen geltender Kontingente bzw. des Fischottermanagements entnommen werden, der Graureiher nur über befristete Ausnahmen der Oö. Federwildmanagementverordnung. Für den Gänsesäger besteht derzeit keine Entnahmemöglichkeit — ein Antrag des Reviers ist eingebracht.
Abschüsse werden über das JADA-System eingetragen — eine Stückzahl genügt, nicht jedes Tier einzeln. Für eine Prämie meldet man sich beim Fischereirevier Rohrbach.
So läuft das im JADA-System (Jagdapplikation) — von der Auswahl der Tierart bis zum ausgefüllten Entnahmeformular:




Die Bierdeckel zeigen die vier Prädatoren mit Foto und einem QR-Code, der direkt zur jeweiligen Seite mit Schonzeiten, Kontingenten und Meldewegen führt — gedacht als kompakte Information für die Jägerschaft.