An der Donau zuhause, am Rannastausee verwurzelt. Ein Verein mit eigener Teichwirtschaft, eigener Räucherei und einer Mitgliederschaft, die ihre Angelreisen genauso ernst nimmt wie den Vereinsteich.
Der Fischerverein Hofkirchen-Niederranna ist seit 1996 fester Bestandteil der Donaulandschaft im Bezirk Rohrbach. Was 1996 mit der Errichtung der eigenen Teichanlage und Teichhütte mit Räucherei begann, ist heute eine 61 Mitglieder starke Gemeinschaft, die ihre Angelreisen genauso genießen, wie das Fischen am Vereinsteich.
Die Donau und der Rannastausee sind die bevorzugten Reviere der Mitglieder — direkt vor der Haustür, mit allem, was dazugehört: vom Wels bis zur Forelle, vom Stausee bis zum mächtigen Donaustrom. Wer mehr Fernweh hat, packt die Rute ein und fährt an den Lipno-Stausee, nach Spanien oder bis hinauf nach Schweden oder Norwegen. Im Verein freut man sich dann, dass über solche Ausflüge beim nächsten Stammtisch ausführlich erzählt wird.
Das Vereinsleben verteilt sich auf mehrere Schauplätze: die eigene Teichanlage mit Forellenteich, Karpfenteich und Hälterbecken, die Räucherei in der Teichhütte, das Vereinslokal beim Fischgasthof Luger in Kramesau an der Donau — und überall dort, wo Mitglieder ihre Ruten auswerfen.
Von Ludwig Lanzersdorfer als erstem Obmann bis zur aktuellen Führung unter Mario Zeller — die Fäden wurden weitergegeben, der Verein hat dabei nichts von seiner Bodenständigkeit verloren.
Ludwig Lanzersdorfer
Errichtung der Teichanlage, Bau der Teichhütte mit Räucherei — in dieser Zeit wurde der Grundstein gelegt, auf dem der Verein bis heute steht.
Reinhold Eilmannsberger als Obmann,
Fritz Winkler als Stellvertreter.
Siebzehn Jahre Kontinuität, in denen Teiche, Räucherei und Vereinsleben kontinuierlich weiterentwickelt wurden.
Mario Zeller als Obmann,
Andreas Eilmannsberger als Stellvertreter.
Eine neue Generation übernimmt — mit Respekt vor dem Gewachsenen und frischen Ideen für die Zukunft.
Die vereinseigene Teichanlage ist seit 1996 in Betrieb und das Herzstück des Fischervereins. Drei Wasserflächen, eine Teichhütte mit Räucherei, und Mitglieder, die das Ganze in Eigenleistung am Laufen halten.
Hier wachsen die Forellen heran, die ab Oktober verkauft werden. Hier kommen die Steckerlfische auf den Rost, hier wandern die Filets in den Räucherofen. Und hier feiert der Verein selbst — beim Vereinsfischen genauso wie beim Kinderfischen.
Was der Verein selbst zieht, gibt er auch weiter. Der Fischverkauf ist ein fixer Bestandteil des Vereinsjahres — vom Steckerlfisch im Sommer bis zur Räucherforelle im Advent.
Die Saison eröffnet Anfang Juli mit dem Verkauf von Steckerlfisch und Räucherforellen direkt beim Vereinsteich. Ab Oktober gibt es frische Forellen und Karpfen aus eigener Teichwirtschaft. Räucherforellen können laufend nach Vorbestellung bezogen werden — und am Weihnachtsmarkt Hofkirchen ist der Verein ohnehin ein Fixpunkt.
Steckerlfisch & Räucherforellen — Verkauf direkt beim Vereinsteich.
Frische Forellen & Karpfen aus eigener Teichwirtschaft.
Räucherforellen nach Vorbestellung beim Obmann.
Weihnachtsmarkt Hofkirchen — der Verein ist mit seinen Spezialitäten dabei.
Die Heimatgewässer der Mitglieder sind die Donau und der Rannastausee. Zwei sehr unterschiedliche Welten, beide mit eigenem Reiz: die Donau mit ihrer Strömung und ihren Welsen, der Rannastausee mit seinen interessanten Stellen und seinem hervorragenden Karpfen- und Zanderbestand.
Wer dem Verein angehört, bleibt selten nur am heimischen Ufer. Die Mitglieder zieht es regelmäßig auf Auslandsreisen — nach Spanien zum Welsangeln am Ebro, nach Schweden auf Hecht und Zander, an den Lipno-Stausee in Tschechien, und auch Norwegen steht im Reiseplan.
In Kramesau an der Donau, direkt am Wasser — der Fischgasthof Luger ist Stammlokal und Versammlungsort des Vereins. Hier wird über Fänge gefachsimpelt, geplant, gefeiert und auch mal gestritten. Wie es sich gehört.